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Grüß Gott!

Schön, dass Sie neugierig sind! Schön, dass Sie das erste Türchen „aufgeklickt“ haben!

Ein Adventskalender will die Vorfreude steigern und möchte das Warten erträglich machen. Wir möchten hinter den 24 Türchen kleine Überraschungen bereithalten.

 

 

 

 

Die erste Überraschung beschert uns Karl Valentin. Er hat einmal tiefsinnig angekündigt:

 

„Heute besuch ich mich, hoffentlich bin ich daheim.“

 

Was für ein widersinniger Satz?! Ich bin doch ständig da! Oder? Andererseits kenne ich auch die Redewendungen: „Ich bin außer mir!“ oder „Ich muss erst einmal zu mir finden.“

Es kann tatsächlich sein, dass ich gar nicht bei mir bin, sondern mich zerstreue, mich auf viele Dinge stürze und dabei gar nicht bei der Sache sein kann, mich derart ablenke und berieseln lasse, dass meine Sinne gar nicht mehr empfänglich und sensibel sind.

 

„Advent“ bedeutet „Ankunft“. An Weihnachten will Jesus Christus ankommen! Nicht nur im kleinen Krippelein, nicht nur für ein paar Tage voller Festlichkeit, sondern in Ihrem und meinem Herzen! Er will seine Krippe in mein Leben hineinstellen! Er möchte den Stall meines Lebens mit seinem Licht erfüllen! Er möchte ankommen!

Der Dichter Angelus Silesius hat es zeitlos formuliert:

„Wäre Christus tausendmal in Bethlehem geboren, und nicht in dir: Du bliebest doch in alle Ewigkeit verloren.“

 

Jesus will mich besuchen!

24 Tage liegen vor uns, damit wir ankommen, damit wir bereit sind für die Ankunft Jesu in unserem Leben! Bin ich daheim? Möchte ich, dass Jesus in mein Leben kommt, dass er mit seinem Licht nicht nur die tollen Seiten an mir beleuchtet, sondern auch da hineinleuchtet, wo es finster ist? Bin ich bereit, das Licht Jesu in die Welt hineinleuchten zu lassen?

 

Heute möchte ich Sie einladen, das Lied „Macht hoch die Tür“ zu singen oder zu lesen – vor allem die Strophe, in der es heißt:

„Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, eur Herz zum Tempel zubereit`!“

 

 

Bis morgen!

Alles Gute und viel Segen für den 1. Dezember!